Ein spannender Saisonabschluss in den Top 14 Frankreichs: Wer kommt in die Playoffs und wer bleibt draußen

Die Ironie geschah an einem Abend: Nur wenige Tage nach der Feier des Europameistertitels sahen die Bordeaux Beagles, wie sich die Tür zur letzten Runde der Top 14 vor ihnen schloss. Die 34:31-Heimniederlage gegen Clermont am letzten Spieltag der regulären Saison führte dazu, dass UBB am Ende eines hart umkämpften Spiels nicht in die französischen Playoffs einzog, eines dieser Spiele, die die französische Meisterschaft wie kaum ein anderes aufzubauen weiß.

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Die an sich schon aufregende Nachricht hat noch mehr Gewicht, wenn man sie im Kontext liest: Bordeaux kommt als Europameister und scheint über eine Mannschaft zu verfügen, die bereit ist, an zwei Fronten alles zu geben. Stattdessen sagte das Finale der regulären Saison etwas anderes. Ein schlechter Abend für Bordeaux im Chaban-Delmas führte dazu, dass UBB aus den Top 6 heraussprang, was unterstreicht, dass die Top 14 nach wie vor ein schwieriges Ökosystem sind, in dem Status und aktuelle Leistungen keinen Schutz bieten, wenn die Tabelle unter Druck gerät.

Die lächerlichste Tatsache im Allgemeinen und insbesondere für Bordeaux ist, dass selbst der parallele Zusammenbruch von Clermont in Bezug auf die Qualifikation nicht ausreichte: Tatsächlich gelang ASM dieses Kunststück in der Gironde, indem es den Europameister besiegte, blieb aber außerhalb der Playoffs. Von dem Chaos profitierten Racing 92 und La Rochelle, die die letzten beiden verfügbaren Pässe gewannen und in die direkte Ausscheidungsrunde einzogen. Vor allen anderen belegten jedoch Toulouse und Montpellier die Plätze eins und zwei und qualifizierten sich direkt für das Halbfinale.

Top 14: Ein Turnier, das selbst für den Europameister zu schwer ist?

Somit nimmt die Ergebnistabelle für die Endrunde ohne eines der beliebtesten Teams der letzten Wochen Gestalt an. Pau empfängt La Rochelle, während das französische Stadion Racing 92 in den beiden Play-off-Spielen empfängt, die das Halbfinale abschließen. Für Bordeaux ist das Urteil viel schwerwiegender als ein einfaches Ausscheiden: Es ist eine Momentaufnahme einer Saison, die in sehr großen Höhen stattfand, aber nicht in der Lage war, die europäische Stagnation in ausreichende Kontinuität auf der heimischen Front umzuwandeln.

Aus technischer und mentaler Sicht wirft der UBB-Fall ein bekanntes, aber immer aktuelles Thema im französischen Rugby wieder auf: Um einen Doppelwettbewerb bis zum Ende zu bewältigen, sind Tiefe, Rotation und ein nahezu perfektes Nervensystem erforderlich. Bordeaux zeigte, dass es in der Lage ist, den höchsten Gipfel des Kontinents zu erklimmen, aber die Top 14 mit ihrem wöchentlichen Verlust und der kompakten Platzierung bis zur letzten Kurve lieferten den Beweis dafür.

Top 14: Kommende Playoff-Spiele

Auf die Sieger warten jeweils Toulouse und Montpellier zwischen Pau und La Rochelle sowie das Stade de France und La Rochelle. Das Finale, in dem über Frankreichs neue Königin des Ovals entschieden wird, findet am 27. Juni um 21.05 Uhr statt und kann in Italien auf Sky Sport und Now TV verfolgt werden.

Sperrfeuer

Paw – The Race, Samstag, 13. Juni, 21.05 Uhr
Französisches Stade – La Rochelle, Sonntag, 14. Juni, 21.05 Uhr

Semifinale

Toulouse – PAO-Rennsieger – Racing 92, Freitag, 19. Juni, 21.05 Uhr
Montpellier – Sieger im Stade Française – La Rochelle, Samstag, 20. Juni, 21.05 Uhr

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