Die Glasgow Warriors holen sich hochkarätige südafrikanische Zwillinge, während der schottische Rugby-Sport weiterhin auf der Südhalbkugel nach Talenten sucht

Die südafrikanischen Zwillingsstars Josh und James McKenzie haben ihre internationale Zukunft Schottland anvertraut, indem sie bei den Glasgow Warriors unterschrieben haben.

Daily Mail Sport Im April wurde bekannt, dass die Brüder im Rahmen ihres Versuchs, weltweit nach qualifizierten schottischen Talenten aus der südlichen Hemisphäre zu suchen, auf dem Radar des schottischen Rugbys standen.

Jetzt hat das Kingswood College – wo Mackenzie ausgebildet wurde – bestätigt, dass sie von der SRU unter Vertrag genommen wurden und der Glasgower Akademie beitreten werden.

Josh McKenzie aus der hinteren Reihe hat die Springboks auf U18-Niveau vertreten und mit Glasgow auf ihrer Reise nach Südafrika Anfang des Jahres für die Niederlage der United Rugby Championship gegen die Lions und Stormers trainiert.

So auch sein Zwillingsbruder James, ein Mittelfeldspieler oder Flügelspieler. Beide Spieler haben zuvor einige Zeit in Schottland verbracht.

Auf seiner Facebook-Seite schrieb das Kingswood College: „Herzlichen Glückwunsch an die Rugbyspieler James und Josh McKenzie vom 1.

Josh und James McKenzie tauschten das Kingswood College in Südafrika gegen Scotstoun

„Josh und James verbrachten letztes Jahr im Rahmen des Kingswood-Austauschprogramms einige Monate am Glenalmond College in Schottland und wurden schnell vom schottischen Rugby-Team entdeckt.“

Daily Mail Sport Es wird davon ausgegangen, dass sich die Mackenzies über ihre Großeltern für Schottland qualifiziert haben. Die SRU hatte Mühe, Talente über ihr Altersgruppensystem zu gewinnen.

Zu dem Team, das bei den diesjährigen Senior Men’s Six Nations den dritten Platz belegte, gehörten Kapitän Sione Topoluto, Duhan van der Merwe, Kyle Steyn, Tom Jordan, Fergus Burke, Pierre Shuman und Jack Dempsey, deren Wurzeln alle auf die südliche Hemisphäre zurückgehen.

Selbst mit einer sogenannten goldenen Generation von Spielern – angeführt von Star-Spielmacher Finn Russell – hat Schottland in der Profi-Ära noch keinen Six-Nations-Titel gewonnen oder das Halbfinale einer Weltmeisterschaft erreicht. Es besteht die Sorge, dass eine große Anzahl hochrangiger Persönlichkeiten nach der Weltmeisterschaft 2027 aus dem Testdienst ausscheiden wird.

Deshalb möchten Trainer Gregor Townsend und Performance Director David Nucifora ihren Talentpool in Zukunft unbedingt erweitern.

Die Suche hat sich bereits ausgezahlt, da der schottische Kader durch Talente aus dem Ausland verstärkt werden soll.

Die McKenzie-Zwillinge sind die neuesten Neuzugänge, während Edinburgh die Verpflichtung der qualifizierten schottischen Außenverteidiger Riley Higgins und Louie Chapman für die nächste Saison bestätigt hat.

Center Higgins und Scrum-Half Chapman wurden beide in Neuseeland geboren und spielen dort derzeit Rugby für die Hurricanes bzw. Crusaders.

Baylee Kuenzel, eine in Australien geborene Spielerin, die derzeit wieder bei Western Force spielt, wechselt ebenfalls zu Franco Smiths Club in Glasgow.

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