Beste Anstiege in den österreichischen Alpen

Eines der ersten Dinge, die ich als junger Radfahrer in den 1980er-Jahren gelernt habe, war das Wenden und nicht das Schieben. Das gilt immer noch: Das Betätigen eines zu großen Gangs ist weniger effizient und ermüdet die Beinmuskulatur schneller. Damals waren wir so voller Machismo, dass wir hinten nichts weniger als ein 21-Zähne-Ritzel fahren konnten. Im Laufe der Jahre ließ ich meine Männlichkeit schwinden, da das größte Ritzel der Kassette immer mehr Gänge bekam, von 21 über 25 auf 29. Aber ich hätte nie gedacht, dass ich 32 erreichen würde – bis jetzt, als ich in den Bergen Österreichs an meine Grenzen ging.

Meine ersten Erfahrungen mit österreichischem Klettern machte ich 2023, als ich an zwei intensiven Tagen berühmte Routen wie das Kitzbüheler Horn und den riesigen Großglockner in Angriff nahm. Sie waren so unerbittlich steil, dass sie mich fast gebrochen hätten. Während die meisten alpinen Anstiege durchschnittlich 6–8 % Steigung aufweisen, fallen diese österreichischen Routen selten unter 10 %. Mein 34×29 war einfach nicht niedrig genug. Ich machte mir eine mentale Notiz: Wenn du zurückkommst, geh wieder runter.

Haarnadelkurven sind unerbittlich

(Bildnachweis: Future/Richard Butcher)

Im Jahr 2025 reiste ich erneut nach Österreich, genauer gesagt in das südlichste Bundesland des Landes, Kärnten, in den Ostalpen. Ich habe von drei ziemlich gruseligen Anstiegen gelesen, die selten auf etwas Höherem als einem Mountainbike unternommen werden.

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