Jeff Jarrett glaubt, dass Danhausen in Bezug auf einen der wichtigsten Aspekte des professionellen Wrestlings absolut Recht hat. Als er die jüngsten Kommentare von Danhausen zur Charakterentwicklung und zum Marketing besprach, sagte Jarrett, dass sportliche Fähigkeiten allein nie ausreichten, um ein großer Star in der Branche zu werden.
Danhausen sprach kürzlich mit aufstrebenden Wrestlern darüber, wie wichtig es ist, seinen Charakter zu entwickeln und sich von der Masse abzuheben. Seine Kommentare erregten Jarretts Aufmerksamkeit, insbesondere seine Überzeugung, dass Erfolg im Wrestling viel mehr bedeutet als das, was im Ring passiert.
„Es ging nie um sportliche Fähigkeiten.“
Jarrett verwies auf zahlreiche Beispiele in der Geschichte des Wrestlings, bei denen sich die Charakterarbeit letztendlich als wertvoller erwies als reines Ringtalent.
„Aus irgendeinem Grund saß ich da und dachte an Kamala.“
Jarrett erinnert sich, wie Kamalas Charakter Sugar Bear Harris von einem weiteren Wrestler im Kader zu einer unvergesslichen Attraktion machte, die die Fans fesselte.
„Sie haben einen Charakter geschaffen.“
Laut Jarrett wurde das gleiche Prinzip über mehrere Wrestling-Generationen hinweg angewendet. Er sprach über seine Karriere und erklärte, wie Vince McMahon sein Auftreten veränderte, als er zur WWE kam.
„Mein Mund wurde bei der Entwicklung dieser Figur viel wichtiger als meine Fähigkeit, den Kopf zu bewegen oder ihn zu halten oder irgendetwas in der Art.“
Jarrett bemerkte, dass WWE Wochen damit verbrachte, seinen Charakter durch Vignetten vorzustellen, bevor die Fans ihn in einem Kampf ringen sahen.
„Als ich am ersten Abend rauskam, haben sie mich ausgebuht.“
„Sie haben mich noch nie in den Ring gehen sehen, geschweige denn einen Lockdown oder einen Faustschlag oder ähnliches erlebt.“
Als weiteres Beispiel nannte der ehemalige TNA-Gründer auch Stone Cold Steve Austin. Während Austin sich bereits als talentierter Darsteller erwiesen hat, glaubt Jarrett, dass es seine Persönlichkeit und seine Werbespots waren, die ihn zu einem großen Star gemacht haben.
„Er sagte bei der King of the Ring-Promo, er sei der Rebell, und dann ging es los.“
Anschließend verknüpfte Jarrett die Diskussion mit neueren Beispielen, darunter Chad Gable und Ludwig Kaiser, deren hochgelobter WWE AAA-Kampf für Aufsehen sorgte, obwohl beide Wrestler bereits seit Jahren etablierte Künstler waren.
„Ging es wirklich um ihre sportlichen Fähigkeiten oder ihr Geschichtenerzählen und ihre Präsentation?“
„Beide Männer waren da und haben meines Wissens noch nie so viel Lob erhalten.“
Letztendlich stimmte Jarrett Danhausens zentralem Punkt zu. Während sportliche Fähigkeiten weiterhin wichtig sind, glaubt er, dass Charakter, Geschichtenerzählen und Präsentation erfolgreiche Wrestler vom Rest der Masse abheben.
„Wie Danhausen sagte, ist das nicht so, es ging nie um sportliche Fähigkeiten.“
Jarrett gab sogar Tipps weiter, die er zu Beginn seiner Karriere von seinem Vater gelernt hatte.
„Sie können ein sehr guter Arbeiter sein, aber das schadet Ihrer Karriere.“
Für Jarrett ist Danhausens Erfolg eine weitere Erinnerung daran, dass es oft wichtiger ist, mit dem Publikum in Kontakt zu treten, als den perfekten Zug im Ring auszuführen.
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