Nach dem 7:1-Sieg gegen Curacao steht die deutsche Nationalmannschaft im zweiten Gruppenspiel vor einer deutlich härteren Prüfung. In der Elfenbeinküste trifft die Mannschaft des Deutschen Fußball-Bundes auf einen starken Gegner, der kurz vor Beginn der Weltmeisterschaft Frankreich in einem Freundschaftsspiel besiegte und über mehrere Spieler verfügt, die Deutschland ernsthafte Probleme bereiten könnten. Vor allem für niemanden ist es schwer zu erwarten, dass einer von ihnen mit von der Partie ist.
Die Elfenbeinküste startete mit einem verdienten 1:0-Sieg über Ecuador. Die größte Aufmerksamkeit erregte das Bundesliga-Flügelspieler-Duo Yann Diomande und Bazumana Toure. Nach zwei großartigen Saisons sind die beiden Autos nun 40 bzw. 90 Millionen Euro wert.
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Aber die Ivorer sind mehr als nur bekannte Spieler. Im Schatten von Diomande und Touré lauert ein weiterer Star, der nach schwierigen Jahren eindrucksvoll zu alter Kraft zurückgefunden hat – und die meisten Fans kennen ihn wahrscheinlich auch.
Zurück zu Bestform in Yellow Submarine
Denn noch vor wenigen Jahren war Nicolas Pepe einer der spannendsten Spieler auf dem internationalen Transfermarkt. Der 31-Jährige feierte in der Ligue 1 große Erfolge und erzielte in der Saison 2018/19 beeindruckende 22 Tore und lieferte 12 Assists.
Arsenal nahm diesen rasanten Aufstieg zur Kenntnis und verpflichtete den Stürmerstar kurz darauf für 80 Millionen Euro (Quelle: Transfermarkt.de). Zu dieser Zeit war er der teuerste afrikanische Fußballer aller Zeiten. Aber Pepe konnte diese exorbitanten Gebühren im Norden Londons nie rechtfertigen. Nachdem er in seinen ersten beiden Spielzeiten 11 Tore erzielte, folgte ein wahres Horrorjahr, in dem er lediglich ein Ligator erzielte.
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Aber warum konnte das ehemalige Wunderkind bei den Gunners keinen Fuß fassen? Erst vor wenigen Wochen sprach Pepe mit Flashscore über seine Zeit bei Arsenal. Ein Großteil davon drehte sich um seine Beziehung zu Mikel Arteta. „Er ist ein Trainer, der bestimmte Dinge verlangt. Manchmal war es für mich etwas schwierig, weil die Kommunikation zwischen uns nicht immer gut funktionierte“, sagte Pepe. Allerdings schob er die Schuld keineswegs allein auf Arteta: „Genau das bedauere ich am meisten: dass ich nicht genug mit ihm kommuniziert habe.“
📸 Charlie Tribalo – AFP oder Lizenzgeber
Um seiner ins Stocken geratenen Karriere neuen Schwung zu verleihen, kehrte der schnelle Dribbler im Jahr 2022 in die gewohnte Umgebung zurück. Beim Ligue-1-Klub OGC Nizza scheiterte er jedoch erneut und wechselte nur wenige Monate später ablösefrei zu Trabzonspor in die türkische Super League. Normalerweise beginnt hier die Funktionalität nachzulassen. Allerdings lief es auch dort nie gut. Doch statt einen weiteren Schritt zurückzutreten, wechselte er im Sommer 2024 ablösefrei nach Spanien.
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Dort wurde klar, dass Villarreal genau das war, wonach Pepe all die Jahre gesucht hatte, ohne es zu finden. Nach einer starken ersten Saison blühte er in der gerade zu Ende gegangenen Saison richtig auf: Mit acht Toren und zehn Assists führte er die Yellow Submarine auf einen beeindruckenden dritten Platz und qualifizierte sich für die Champions League.
Pünktlich zur Weltmeisterschaft sieht Pepe also in Topform aus. Zusammen mit den jungen Stars Diomande und Toure bildet der wiedergeborene Stürmer einen verheerenden Angriff, der sogar Manchester-United-Star Amad Diallo nur eine Ersatzrolle lässt. Als klassischer Stürmer kann Côte d’Ivoire auch auf Ilie Wahi und Inter-Juwel Ange-Yoann Bony zählen.
Auch Diomande musste kämpfen
Das ist ein Team, das weiß, wie man mit Rückschlägen umgeht. Vor ein paar Tagen verriet auch der aufstrebende Star Diomandy in „The Players‘ Tribune“, dass seine Karriere keineswegs ein direkter Aufstieg war. Er wurde von Bournemouth abgelehnt. Dasselbe war bei „Chelsea, Rangers, Olympiacos, Crystal Palace“ der Fall. Eberechi Eze und Michael Olise kamen sogar auf ihn zu und sagten: „Junge, du bist wirklich gut.“ Allerdings hat es niemand unterschrieben.
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„Sogar die MLS-B-Teams wollten mich nicht. Ich weiß nicht einmal warum. Sie haben mir keinen Grund genannt. Die großen Jungs haben sich um alles gekümmert. Sie haben mir überall in Europa angeboten, aber alle haben nein gesagt“, sagte Diomande.
Er sagte, er müsse nach Afrika zurückkehren und sei sehr enttäuscht. Als Leganés, sein Team vor seinem Wechsel nach Leipzig, ihn Wochen später verpflichten wollte, weinte er vor Freude.
Ein Tor gegen Deutschland als Höhepunkt seiner Karriere?
Die sportliche Qualität der Elfenbeinküste ist nicht zu übersehen. Jeder ivorische Stürmer verfügt über eine hohe Geschwindigkeit und stellt daher eine potenzielle Gefahr für die deutsche Abwehr dar. Denn wenn die DFB-Mannschaft eine große Schwäche hat, dann ist es eindeutig ihre Schwäche im Konter und nach eigenen Ballverlusten.
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Auch Côte d’Ivoire ist sich dessen bewusst. Es ist davon auszugehen, dass die Afrikaner genau diese Aussetzer abwarten werden, bevor sie mit voller Geschwindigkeit die offenen Räume stürmen. Vor allem Stürmer Pepe sollte also reichlich Möglichkeiten bekommen, sich zu profilieren und seine Comeback-Geschichte fortzusetzen. Vielleicht krönt er seine Fußball-Renaissance mit einem Tor gegen den viermaligen Weltmeister. Er würde genau zu seinem Lauf im letzten Jahr passen.
Dieser Artikel wurde von künstlicher Intelligenz ins Englische übersetzt. Das Original in 🇩🇪 könnt ihr hier lesen.