Radfahrer lieben eine gute Straßensperre – das hat dazu beigetragen, den aufdringlichen Gedanken zu unterdrücken, meine Kinder ohne Mutter zurückzulassen

Gestern habe ich eine Mittagstour gemacht. Ich hatte genau eine Stunde – eigentlich weniger –, um eine Strecke zurückzulegen, für die ich 60 Minuten benötigt hätte. Sie können sich also meine Bestürzung vorstellen, als ich das Schild „Straße gesperrt“ auftauchen sah.

Straßensperrungen sind für Radfahrer oft ein russisches Roulettespiel mit einer Reihe möglicher Folgen. Das erste: Wir ignorieren die Straßensperrschilder und werden entlastet, als wir einen leeren Straßenabschnitt erreichen, der mit einem einzelnen orangefarbenen Kegel geschmückt ist. Zweitens ignorieren wir die Straßensperrschilder und versuchen, in dünner Lycra-Kleidung und Stollenschuhen über den Stacheldrahtzaun auf die Kuhweiden zu klettern.

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