Testbericht zum Merida Big Trail 600

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Der ursprüngliche Big Trail begann als Zusammenarbeit zwischen Merida und britischen Händlern, die etwas Gewagteres als den durchschnittlichen Stahl-Trail wollten, hat sich jedoch auf der ganzen Welt zu einer äußerst beliebten Kombination aus Zähmbarkeit und Alltagstauglichkeit entwickelt. Für diese neueste Version hat Merida die Geometrie aggressiver gestaltet, um ein seriöses Fahrgefühl zu schaffen, das auf richtigen Enduro-Trails der Hammer ist und gleichzeitig die Montage eines Ständers für Arbeitstage ermöglicht.

Merida hat beim Big Trail der ersten Generation zwei Flaschenhalter für die Zubehörhalterungen am Unter- und Oberrohr eingeführt und diese werden auch auf das neue Fahrrad übertragen (Bildnachweis: GuyKesTV)

Design

Bevor Sie bei dem Gedanken ausflippen, dass Kurbelhalterungen den Eindruck erwecken, als hätten Sie das Einkaufsfahrrad einer holländischen Nan geklaut, um auf die Trails zu gehen, seien Sie versichert, dass der Ständer, der Gepäckträger und die kompletten Schutzblechbaugruppen sehr geschickt versteckt sind. Das einzige „einfach“ aussehende Teil ist die große Sitzmontagebaugruppe, an der der „Whale Tail“-Heckkotflügel befestigt werden kann. Dies ist nur eine dünne Platte, und wenn man sich die hochwertigen Schweißnähte, die hohlen Ausfallenden und die fließenden Rohrformen genau ansieht, ist Meridas Meisterschaft in der Metallverarbeitung deutlich zu erkennen.

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