Aaron Ray: Spannender Sieg bei der PGA Championship 2026

Foto: EcoGolf


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Mit diesem Sieger hatten selbst viele Experten nicht gerechnet: Aaron Ray gewann die PGA Championship 2026 und sicherte sich zum ersten Mal in seiner Karriere einen Major-Titel. Der Engländer spielte vier starke Runden auf dem anspruchsvollen Platz des Aronimink Golf Club und setzte sich schließlich auf einem Weltklassefeld mit neun Schlägen unter Par durch.

Vor allem am Sonntag zeigte Ray auf einem Allzeithoch seine Nervenstärke. Während viele der Stars auf den schnellen Grüns und engen Fairways Fehler machten, blieb der 31-Jährige bemerkenswert ruhig. Genau diese Konstanz machte am Ende den Unterschied.

Die letzte Tour ist von großer Qualität

Die entscheidende Runde begann sehr spannend. Mehrere Spieler befanden sich in Schlagdistanz, darunter Jon Rahm, Alex Smalley und manchmal auch Matty Schmid. Aber Aaron Ray dominierte zunehmend die letzten neun Löcher.

Besonders beeindruckend: Am 17. Loch wurde ein Monster ausgelocht, was letztendlich zur ersten Entscheidung führte. Ray hat mit dem Eagle bereits bedeutende Momentum-Punkte gesammelt. Statt defensiv zu spielen, blieb der Engländer aggressiv – und wurde dafür belohnt.

Mit einer starken Endrunde und einem Gesamtscore von -9 gewann Ray verdient mit drei Schlägen Vorsprung.

Vom Außenseiter zum großen Champion

Der Erfolg ist eine der größten Überraschungen in der jüngeren Geschichte der Major League. Vor Beginn des Turniers galt Rey eher als Insider als als tatsächlicher Titelanwärter. Obwohl er sich in den letzten Jahren auf der PGA Tour bewährt hat, scheint ein großer Sieg für viele immer noch in weiter Ferne zu liegen.

Gerade deshalb sollte dieser Sieg in Erinnerung bleiben. Rai verkörpert nicht den klassischen Startyp. Kein lauter Auftritt, keine große Effekthascherei – stattdessen präzises Eisenspiel, solide Trail-Verhältnisse und enorme Gelassenheit unter Druck.

Viele Golffans kennen ihn auch für seine ungewöhnliche Routine: Ray spielt regelmäßig mit zwei Handschuhen und trägt Schlägerkopfbedeckungen an seinen Eisen. Dies ist im professionellen Golfsport eine Seltenheit geworden und sorgt immer wieder für Gesprächsstoff.

Ein historischer Erfolg für England

Mit seinem Sieg hat Arun Ray auch Geschichte geschrieben. Er ist der erste Engländer seit über einem Jahrhundert, der die PGA-Meisterschaft gewann. Zudem ist er der erste Major-Champion mit indischen Wurzeln – ein Erfolg von großer internationaler Bedeutung.

Dieser Sieg kommt auch zu einem wichtigen Zeitpunkt für den europäischen Golfsport. Während sich viele Fans zuletzt vor allem auf die Dominanz amerikanischer Spieler konzentrierten, hat Ray nun ein klares Signal für die aktuelle Stärke Europas im Weltgolf gesetzt.

Auch Matti Schmid überzeugt

Aus deutscher Sicht sorgte Matty Schmid für ein weiteres Highlight des Turniers. Der Deutsche spielte über weite Strecken gut und war zeitweise an der Spitze. Am Ende belegte er gemeinsam den vierten Platz, eines der besten Major-Ergebnisse seiner Karriere.

Dies dürfte Schmid in den kommenden Wochen mehr Selbstvertrauen geben. Ein solches Ergebnis zu erzielen, insbesondere bei einem so schwierigen Hauptgericht, zeigt, wie groß sein Potenzial jetzt ist.

Preisgeld und neue Rolle auf der PGA Tour

Zusätzlich zum Wanamaker Cup sammelte Rai Millionen an Preisgeldern und bedeutende FedExCup-Punkte. Sein neuer Status könnte jedoch noch bedeutsamer sein: Aaron Ray ist nun offiziell einer der großen Gewinner der Golfwelt. Nach dieser Woche wird ihn sicherlich niemand auf der PGA Tour unterschätzen.

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